Freie Demokraten

in der Samtgemeinde Wathlingen


Freiheit in sozialer Sicherheit...


Neuer FDP-Vorstand

NIENHAGEN. Auf der letzten Mitgliederversammlung des FDP-Ortsverbandes in der Samtgemeinde Wathlingen wurde der bisherige Vorsitzende der Freien Demokraten, Alexander Schadow, abermals zum FDP-Vorsitzenden gewählt. 

Da Robert Kudrass, als gegenwärtiger FDP-Kreisvorsitzender nicht zusätzlich noch als 1. stellvertretender Vorsitzender des Ortsverbandes kandidieren wollte, wurde Stefan Klein als 1. stellvertretender Vorsitzender neu in den Ortsvorstand gewählt. Die bisherige 2. stellvertretende Vorsitzende, Hanne-Lore Wiechers-Matz, wurde ebenfalls in ihrem Amt bestätigt. Weiterhin wurden Beatrix Thunich als Schriftführerin und Ulrich Kudrass als Schatzmeister erneut in ihren Ämtern bestätigt. Als Beisitzer gehören dem neuen Ortsvorstand an, Heinz-Hennig Rode als FDP-Fraktionsvorsitzender im Rat der Samtgemeinde Wathlingen sowie Walther Graetsch, Ratsherr im Gemeinderat Adelheidsdorf. Als neuer Beisitzer wurde Franco Klappert in den Vorstand gewählt.

Weitere Themenpunkte der Mitgliederversammlung waren die großen Herausforderungen, nicht nur im Bund bei den Landtagswahlen, sondern ebenso die politische Debatten in Niedersachsen, wie z.B. die Forderung der FDP-Landtagsfraktion nach Beseitigung der Zwangsmitgliedschaft für Pflegekräfte in der Pflegekammer oder die immer wieder von der FDP-Landtagsfraktion geforderte Abschaffung von Straßenausbaubeiträgen. Aber auch vor Ort gibt es manch heißes Eisen was noch geschmiedet werden muss, ob es sich dabei um die Begrünung des Kalibergs in Wathlingen handelt oder um die finanzielle Misere unseres Allgemeinen Krankenhauses in Celle.

Schadow formulierte das Ziel des FDP-Ortsverbandes, "dem Bürger Gehör zu schenken und dem Bürger Gehör zu verschaffen", als  Aufgaben einer liberalen Partei und ihrer Fraktionen in den Gemeinden und der Samtgemeinde. Hierzu wird der Ortsverband neue Initiativen ergreifen, um politische Fragen sowie persönliche Sorgen und Anliegen mit den Bürgerinnen und Bürgern zu diskutieren.

Der FDP-Ortsverband SG Wathlingen zum Kaliberg

Alexander Schadow, FDP-Ortsvorsitzender, erklärt: „Wir haben in der Mitgliederversammlung am 31. 01. 2018 einen einstimmigen Beschluss gefasst: Das Planfeststellungsverfahren, das K + S jetzt beim LBEG eingereicht hat, wird die großen Probleme zur Versalzung des Grundwassers und das mit der Begrünung verbundene Verkehrschaos in den Gemeinden Wathlingen und Nienhagen nicht lösen, so dass wir dies politisch nicht akzeptieren können. Für die Wathlinger FDP ist das Planfeststellungsverfahren gescheitert.“

Heute freut er sich und begrüßt den Wandel von Bürgermeister Harms und die damit verbundene Einsicht der Räte Wathlingen und Nienhagen. Er führt ergänzend aus: „Der fast unkontrollierbare Aufbau der Abdeckung, das überhöhte Gewicht und das noch tiefere Einsacken der Halde in den Grund sowie eventuelle Immobilien-Wertverluste im Umkreis sind einfach die Argumente die die Politik hier berücksichtigen muss.“ 

 

Beatrix Thunich, FDP-Ortsvorstandsmitglied ergänzt weiter, „insbesondere das Gutachten der FUGRO Consult GmbH im Planfeststellungsverfahren zeigt, dass die weitere Versalzung durch die Begrünung der Halde nicht gestoppt werden kann. Das aber wäre in dem beantragten Verfahren die Aufgabe von K + S gewesen.

Nein, K + S behebt weder die Versalzung des Grundwassers noch wird die Bevölkerung und die Umwelt geschont. Die Problem-Schwerpunkte der Maßnahme sind hauptsächlich die verbleibende Versalzung des Grundwassers, das Verkehrschaos und die Umweltbeeinflussung.“ 

 

Der FDP-Kreisvorsitzende und Ratsherr Robert Kudrass erinnert sich: „Nach dem der FDP-Ortsverband seit 2015 immer wieder auf die Unzulänglichkeiten bei der geplanten Begrünung des Kaliberges hingewiesen, dafür viel Schelte bekommen hat und in die Kategorie der Querulanten eingestuft wurde, scheint jetzt im Rat beider Gemeinden glücklicherweise ein Wandel eingetreten zu sein.“

Kudrass weiter: „Unsere Thesen, die Versalzung des Grundwassers kann nicht gestoppt werden und der geplante Transportverkehr ist im höchsten Maße gefährlich und für die Menschen unzumutbar, sind nun von CDU und SPD übernommen worden, werden so richtungsweisend in den Ausschüssen behandelt und sind in den neuesten Veröffentlichungen zu finden.“

 

Die FDP in der Samtgemeinde erinnert weiter, schon im Februar 2016 wurden in Nienhagen alle Ratsmitglieder zu einem Informationstermin der FDP zum Thema Kaliberg eingeladen. Hier sollten die Antworten des ersten Fragenkataloges an die Landesregierung besprochen werden. Alle Ratsmitglieder haben diesen Termin ignoriert, und die FDP wurde wegen ihrer „Stimmungsmache“ belächelt.

 

Alexander Schadow und Beatrix Thunich möchten auch heute noch einmal alle Bürgerinnen und Bürger dazu aufrufen, sich mit dem Thema der Aufhaldung und Begrünung des Kaliberges auseinanderzusetzen. Ratsmitglied Beatrice Thunich weist daraufhin, dass mit den zu erwartenden Problemen bei der geplanten Maßnahme in den nächsten 20 Jahren hauptsächlich die Menschen in den Gemeinden fertig werden müssen.

 

Sollten Sie Fragen haben, wenden Sie sich gerne unter mail@fdp-sg-wathlingen.org an uns. „Wir stehen ihnen jederzeit bei Fragen zur Verfügung“, erklärt der FDP-Ortsvorsitzende Alexander Schadow.


Das sind wir

Die FDP in der Samtgemeinde Wathlingen vereint Menschen, die die Freiheit wertschätzen. Sie gestalten ihren persönlichen Lebensbereich individuell und übernehmen gleichzeitig die Verantwortung für eine positive Zukunft unserer Gemeinde und ihrer Bürger. Unsere Mitglieder repräsentieren viele Berufszweige mit hoher Fachkompetenz, ein breites Altersspektrum und unterschiedliche kulturelle Hintergründe. Deswegen haben wir vielfältige Perspektiven. Wir sind tolerant, weltoffen und leistungsbereit.

Was machen wir

Die Freie Demokratische Partei ist die liberale Partei in und für die Samtgemeinde Wathlingen. Freiheit heißt für uns: Freiheit von Zwängen und Freiheit zum Handeln. Wir wissen, dass wir im Vergleich zu anderen Zeiten und Ländern bereits einen hohen Freiheitsgrad erreicht haben. Doch wir Freien Demokraten richten unser Augenmerk darauf, vorhandene Freiräume wertzuschätzen, sie sinnvoll auszugestalten und wo nötig zu verteidigen und auszubauen.

Dafür stehen wir

Wir, die Freien Demokraten in der Samtgemeinde Wathlingen wollen einen Ausbau des Ehrenamtes, Unterstützung von Eigenverantwortung und Bürgerbeteiligung, Stabilisierung der Finanzen der zahlreichen örtlichen Vereine, die Konsolidierung der Finanzen für die Kindergärten, Wirtschaftsförderung durch Verbesserung der Rahmenbedingungen ortsansässiger Betriebe, den Erhalt der Infrastruktur, sowie die Eigenständigkeit der Gemeinden innerhalb der Samtgemeinde. Das Leben im Dorf bedeutet für viele Menschen soziale Integration und menschliche Nähe.

Die Freien Demokraten wollen deshalb weiterhin Initiativen zur Belebung des Dorfcharakters stärken.